VRalive unterstützt Pflegeeinrichtungen dabei, Prävention und Gesundheitsförderung für Bewohner:innen niedrigschwellig in den Alltag zu integrieren – aktivierend, betreuungsbegleitet und gut in Routinen einbettbar.
Aktivität
Ressourcen
Gesundheit
Drei Handlungsfelder der Prävention nach § 5 SGB XI – abgestimmt auf die Bedürfnisse pflegebedürftiger Menschen in stationären und teilstationären Einrichtungen.
Motivierende Bewegungsförderung, auch bei eingeschränkter Mobilität. Sanfte, geführte Aktivierung im Sitzen – zur Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit und Unterstützung der Aktivitäten des täglichen Lebens.
Spielerische Impulse zur Förderung der kognitiven Leistungsfähigkeit – Aufmerksamkeit, Reaktion und Orientierung. Ergänzend zur körperlichen Aktivität mit positiven Feedbackschleifen.
Förderung der Teilhabe an sozial anerkannten Aktivitäten. Gruppen-Sessions stärken Austausch, Selbstwirksamkeit und Wohlbefinden – zur Stärkung von Resilienz und psychosozialer Gesundheit.
Zwei betreuungsbegleitete Gruppen-Slots pro Woche (20–30 Minuten) als fester Baustein im Aktivierungsplan.
VR-Einheit als wiederkehrender Programmpunkt am Vormittag, kombiniert mit kurzer Reflexion und einfachem Feedback-Impuls.
§ 5 SGB XI adressiert Prävention und Gesundheitsförderung in Pflegeeinrichtungen als Setting-Ansatz. Im Mittelpunkt stehen die Verbesserung der gesundheitlichen Situation und die Stärkung von Ressourcen der pflegebedürftigen Menschen. Die Handlungsfelder des GKV-Leitfadens Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen bilden die Grundlage unseres Ansatzes.
Versicherte der sozialen Pflegeversicherung in voll- und teilstationären Pflegeeinrichtungen.
Setting-/Organisationsentwicklung, Prozessbegleitung, Qualifizierung sowie Evaluation/Qualitätssicherung.
Bedarf erheben, partizipativ planen, umsetzen, qualitätssichern – der Weg ist entscheidend.
Einrichtungsleitung, Pflegefachkräfte, Betreuung, pflegebedürftige Menschen, Angehörige und Beiräte.
Typische Risiken und Belastungen im Pflegealltag – und wie Virtual Reality gezielt entgegenwirken kann.
Körperliche Aktivität
Bewegungsmangel, nachlassende Kraft und Gleichgewichtsfähigkeit – Risiko für Dekonditionierung und Stürze
Kognitive Ressourcen
Nachlassende kognitive Leistungsfähigkeit – Aufmerksamkeit, Orientierung und Gedächtnis
Psychosoziale Gesundheit
Depressive Symptome, Rückzug, soziale Isolation – sinkende Teilhabe und Wohlbefinden
Sturzprophylaxe
Gleichgewichtsstörungen und abnehmende Mobilität – VR kann Balance und Kraft fördern
Interaktive Inhalte steigern Motivation und Regelmäßigkeit
Sitz-Optionen ermöglichen Teilnahme auch bei eingeschränkter Mobilität
Gruppen-Settings stärken Austausch und positive Aktivierung
Alle Inhalte sind für begleitete Nutzung im Alltag konzipiert. Sitzoption ist Standard. Die Auswahl folgt dem Bedarf und wird partizipativ abgestimmt.
Einsatz: Bewegungsgruppen, Aktivierungsangebote, ruhige Zeiten
Dauer: 10–30 Minuten (je nach Gruppe/Format)
Sicherheit: Sitz (Standard) – kann kognitive Ressourcen stärken
Einsatz: Kleingruppen oder betreute Einzelsessions – ergänzend zur Bewegungsförderung
Dauer: 10–20 Minuten
Sicherheit: Sitz (Standard)
Einsatz: Gruppen-Slots als fester Programmpunkt im Wochenplan
Dauer: 20–30 Minuten
Sicherheit: Sitz (Standard) – Stärkung von Wohlbefinden und Resilienz
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Nicht „ein Gerät", sondern ein Prozess mit Bedarf, Planung, Implementierung und Qualität – Fokus auf Setting- und Organisationsentwicklung.
Risiken, Potenziale und Ziele identifizieren. Was brauchen die Bewohner:innen? Wo liegen die größten Herausforderungen?
Formate auswählen, die in den Alltag passen. Beteiligung von Pflege, Betreuung und Bewohnervertretung.
Abläufe definieren, Rollen klären, Schulung der Betreuungskräfte, Integration in den Wochenplan.
Dokumentation, Feedback, regelmäßige Verbesserungsrunden – minimalinvasiv und praxistauglich.
Schrittweise Einführung ohne Überforderung. Klare Rollen. Verstetigung durch einfache Routinen.
Begleitete Nutzung durch qualifizierte Mitarbeitende. Sitzoption als Standard. Abbruch jederzeit bei Unwohlsein.
Kontraindikationen: Akuter Schwindel, starke Übelkeit, akute starke Kopfschmerzen, Epilepsie-Anamnese je nach Inhalt/Gerät.
Reinigung nach festgelegtem Ablauf. Abdeckung/Face-Interface gemäß Hygienekonzept der Einrichtung.
Keine unnötige personenbezogene Auswertung. Dokumentation für das Setting-Projekt als minimalinvasiver Prozess (aggregiert/standardisiert).
Geplante vs. realisierte Sessions – einfaches Tracking.
Aggregierte Teilnahme, kurzer Feedback-Impuls (1–5 Skala) und optionale Freitextfrage.
Alltagsbeobachtung zu Motivation, Teilhabe und Ausdauer durch Betreuungskräfte – orientiert an den Indikatoren des Leitfadens.
Regelmäßige Verbesserungsrunden mit dem Team auf Basis der gesammelten Daten.
Virtual Reality ist optional und wird immer begleitet. Es gibt klare Kontraindikationen, und die Sitzoption ist Standard. Die Teilnahme ist jederzeit freiwillig und kann ohne Begründung abgebrochen werden.
Meist reicht ein ruhiger Bereich mit Stuhl und sicherer Umgebung. Keine besonderen baulichen Maßnahmen nötig.
Am besten über feste Slots im Wochenplan, klare Zuständigkeiten und ein kurzes Moderations- und Ablaufkonzept.
Im § 5-Kontext ist entscheidend, dass es als Setting-Projekt umgesetzt wird: mit Bedarf, Beteiligung, Prozess und Qualität. VRalive liefert den Rahmen dafür.
Setting, Zielgruppe und Projektidee besprechen.
Bedarf, Beteiligung, Maßnahmenpaket und Qualitätssicherung definieren.
Qualifizierung, erste Sessions, Pilotphase – los geht's.
Lassen Sie uns gemeinsam Prävention und Gesundheitsförderung für Ihre Bewohner:innen gestalten.