VRalive Settingprävention – VR für Senior:innen in Pflege & Tagespflege
Settingprävention § 5 SGB XI

Virtual Reality als Präventionsbaustein für Senior:innen

VRalive unterstützt Pflegeeinrichtungen dabei, Prävention und Gesundheitsförderung für Bewohner:innen niedrigschwellig in den Alltag zu integrieren – aktivierend, betreuungsbegleitet und gut in Routinen einbettbar.

VRalive in der Pflege – Senior:in mit VR-Brille

Körperliche

Aktivität

Kognitive

Ressourcen

Psychosoziale

Gesundheit

Was VRalive für Senior:innen besonders gut kann

Drei Handlungsfelder der Prävention nach § 5 SGB XI – abgestimmt auf die Bedürfnisse pflegebedürftiger Menschen in stationären und teilstationären Einrichtungen.

🏃

Körperliche Aktivität

Motivierende Bewegungsförderung, auch bei eingeschränkter Mobilität. Sanfte, geführte Aktivierung im Sitzen – zur Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit und Unterstützung der Aktivitäten des täglichen Lebens.

🧠

Stärkung kognitiver Ressourcen

Spielerische Impulse zur Förderung der kognitiven Leistungsfähigkeit – Aufmerksamkeit, Reaktion und Orientierung. Ergänzend zur körperlichen Aktivität mit positiven Feedbackschleifen.

👥

Psychosoziale Gesundheit

Förderung der Teilhabe an sozial anerkannten Aktivitäten. Gruppen-Sessions stärken Austausch, Selbstwirksamkeit und Wohlbefinden – zur Stärkung von Resilienz und psychosozialer Gesundheit.

Stationäres Pflegeheim

Zwei betreuungsbegleitete Gruppen-Slots pro Woche (20–30 Minuten) als fester Baustein im Aktivierungsplan.

Tagespflege

VR-Einheit als wiederkehrender Programmpunkt am Vormittag, kombiniert mit kurzer Reflexion und einfachem Feedback-Impuls.

Was bedeutet Settingprävention nach § 5 SGB XI?

§ 5 SGB XI adressiert Prävention und Gesundheitsförderung in Pflegeeinrichtungen als Setting-Ansatz. Im Mittelpunkt stehen die Verbesserung der gesundheitlichen Situation und die Stärkung von Ressourcen der pflegebedürftigen Menschen. Die Handlungsfelder des GKV-Leitfadens Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen bilden die Grundlage unseres Ansatzes.

Zielgruppe

Versicherte der sozialen Pflegeversicherung in voll- und teilstationären Pflegeeinrichtungen.

Fördergegenstände

Setting-/Organisationsentwicklung, Prozessbegleitung, Qualifizierung sowie Evaluation/Qualitätssicherung.

Prozess

Bedarf erheben, partizipativ planen, umsetzen, qualitätssichern – der Weg ist entscheidend.

Beteiligung ist zentral

Einrichtungsleitung, Pflegefachkräfte, Betreuung, pflegebedürftige Menschen, Angehörige und Beiräte.

Warum VR-gestützte Aktivierung im Setting?

Typische Risiken und Belastungen im Pflegealltag – und wie Virtual Reality gezielt entgegenwirken kann.

🦵

Körperliche Aktivität
Bewegungsmangel, nachlassende Kraft und Gleichgewichtsfähigkeit – Risiko für Dekonditionierung und Stürze

🧓

Kognitive Ressourcen
Nachlassende kognitive Leistungsfähigkeit – Aufmerksamkeit, Orientierung und Gedächtnis

🧩

Psychosoziale Gesundheit
Depressive Symptome, Rückzug, soziale Isolation – sinkende Teilhabe und Wohlbefinden

💛

Sturzprophylaxe
Gleichgewichtsstörungen und abnehmende Mobilität – VR kann Balance und Kraft fördern

🎮

Interaktive Inhalte steigern Motivation und Regelmäßigkeit

🪑

Sitz-Optionen ermöglichen Teilnahme auch bei eingeschränkter Mobilität

👥

Gruppen-Settings stärken Austausch und positive Aktivierung

Virtual Reality-Anwendungen für Senior:innen

Alle Inhalte sind für begleitete Nutzung im Alltag konzipiert. Sitzoption ist Standard. Die Auswahl folgt dem Bedarf und wird partizipativ abgestimmt.

Körperliche Aktivität

Bewegungsfördernde VR-Angebote

Einsatz: Bewegungsgruppen, Aktivierungsangebote, ruhige Zeiten

Dauer: 10–30 Minuten (je nach Gruppe/Format)

Sicherheit: Sitz (Standard) – kann kognitive Ressourcen stärken

Kognitive Ressourcen

Kognitiv aktivierende Angebote

Einsatz: Kleingruppen oder betreute Einzelsessions – ergänzend zur Bewegungsförderung

Dauer: 10–20 Minuten

Sicherheit: Sitz (Standard)

Psychosoziale Gesundheit

Teilhabefördernde Gruppenaktivitäten

Einsatz: Gruppen-Slots als fester Programmpunkt im Wochenplan

Dauer: 20–30 Minuten

Sicherheit: Sitz (Standard) – Stärkung von Wohlbefinden und Resilienz

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So wird daraus ein förderfähiges Setting-Projekt

Nicht „ein Gerät", sondern ein Prozess mit Bedarf, Planung, Implementierung und Qualität – Fokus auf Setting- und Organisationsentwicklung.

1

Bedarf erheben

Risiken, Potenziale und Ziele identifizieren. Was brauchen die Bewohner:innen? Wo liegen die größten Herausforderungen?

2

Partizipativ planen

Formate auswählen, die in den Alltag passen. Beteiligung von Pflege, Betreuung und Bewohnervertretung.

3

Implementieren

Abläufe definieren, Rollen klären, Schulung der Betreuungskräfte, Integration in den Wochenplan.

4

Qualität sichern

Dokumentation, Feedback, regelmäßige Verbesserungsrunden – minimalinvasiv und praxistauglich.

Einführung in 8 Wochen

Schrittweise Einführung ohne Überforderung. Klare Rollen. Verstetigung durch einfache Routinen.

Woche 1–2

Vorbereitung & Bedarf

  • Bedarf und Ziele im Setting klären (körperliche Aktivität, kognitive Ressourcen, psychosoziale Gesundheit)
  • Rahmen klären: Ort, Wochenplan-Slots, Gruppengröße
  • Beteiligung organisieren: Leitung, Pflege, Betreuung, Bewohnervertretung
Woche 3–4

Qualifizierung & Start

  • Einweisung/Schulung für Betreuungskräfte (Moderation, Sicherheit, Hygiene)
  • Erste Sessions mit kleinen Gruppen
  • Anpassungen im Ablauf (Dauer, Gruppengröße, Inhalte)
Woche 5–6

Pilotbetrieb

  • Regelmäßigkeit etablieren (z. B. 2 feste Gruppen-Slots/Woche + Einzelsessions)
  • Feedback sammeln (kurz, praxistauglich)
Woche 7–8

Integration & Verstetigung

  • Einbettung in Standards (Wochenplan, Rollen, Dokumentation)
  • Auswertung und Entscheidung zur Fortführung/Skalierung

Qualitätssicherung, Sicherheit & Datenschutz

🛡️

Sicherheit

Begleitete Nutzung durch qualifizierte Mitarbeitende. Sitzoption als Standard. Abbruch jederzeit bei Unwohlsein.

Kontraindikationen: Akuter Schwindel, starke Übelkeit, akute starke Kopfschmerzen, Epilepsie-Anamnese je nach Inhalt/Gerät.

🧼

Hygiene

Reinigung nach festgelegtem Ablauf. Abdeckung/Face-Interface gemäß Hygienekonzept der Einrichtung.

🔒

Datenschutz

Keine unnötige personenbezogene Auswertung. Dokumentation für das Setting-Projekt als minimalinvasiver Prozess (aggregiert/standardisiert).

Evaluation – minimalinvasiv und praxistauglich

📊 Durchführungsquote

Geplante vs. realisierte Sessions – einfaches Tracking.

📈 Teilnahme & Feedback

Aggregierte Teilnahme, kurzer Feedback-Impuls (1–5 Skala) und optionale Freitextfrage.

👁️ Beobachtung

Alltagsbeobachtung zu Motivation, Teilhabe und Ausdauer durch Betreuungskräfte – orientiert an den Indikatoren des Leitfadens.

📋 Qualitätszirkel

Regelmäßige Verbesserungsrunden mit dem Team auf Basis der gesammelten Daten.

Häufige Fragen

Virtual Reality ist optional und wird immer begleitet. Es gibt klare Kontraindikationen, und die Sitzoption ist Standard. Die Teilnahme ist jederzeit freiwillig und kann ohne Begründung abgebrochen werden.

Meist reicht ein ruhiger Bereich mit Stuhl und sicherer Umgebung. Keine besonderen baulichen Maßnahmen nötig.

Am besten über feste Slots im Wochenplan, klare Zuständigkeiten und ein kurzes Moderations- und Ablaufkonzept.

Im § 5-Kontext ist entscheidend, dass es als Setting-Projekt umgesetzt wird: mit Bedarf, Beteiligung, Prozess und Qualität. VRalive liefert den Rahmen dafür.

Transparente Kosten – abgestimmt auf Ihr Setting-Projekt

299 €
einmalige Einführungskosten
  • Hardware wird von uns gestellt
  • 119 € pro Monat pro Virtual Reality-Brillen-Lizenz (Jahresvertrag)
  • Nach dem Präventionsprojekt: günstige Fortführung
Projekt anfragen

In 3 Schritten zum Projektstart

1

Kurzgespräch

Setting, Zielgruppe und Projektidee besprechen.

2

Projektplan

Bedarf, Beteiligung, Maßnahmenpaket und Qualitätssicherung definieren.

3

Start

Qualifizierung, erste Sessions, Pilotphase – los geht's.

Bereit für Ihr Setting-Projekt?

Lassen Sie uns gemeinsam Prävention und Gesundheitsförderung für Ihre Bewohner:innen gestalten.